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EUBIS Steiermark 


Kurz gefasst ...


Im Jahr 2015 wurden über EU-Programme rd. 313,9 Millionen € an Förderungen in der Steiermark verzeichnet.

Im Zeitraum von 2007 bis 2015 konnte in der Steiermark ein gesamtes Fördervolumen von über 3,25 Milliarden € verzeichnet werden (inkl. nationaler öffentlicher Kofinanzierung). Das bedeutet für die Steirerinnen und Steirer in diesem Zeitraum eine durchschnittliche Mittelzuwendung von rund 2.690 € pro Kopf. Der Anteil an reinen EU-Mitteln betrug dabei rd. 2,80 Mrd. €.

Details finden Sie unter EU-Förderungen und Regionsprofile.


Mehr Information und Transparenz: „Was bringt die EU der Steiermark?“

Im Zusammenhang mit dem EU-Budget werden vor allem die österreichischen Zahlungen nach Brüssel oft thematisiert. Das Projekt  EUBIS Steiermark stellt die umgekehrte Frage und zeigt auf, wie viele EU-Mittel in die Steiermark fließen und steirischen Betrieben, Hochschulen und Vereinen – und somit schlussendlich den steirischen Bürgerinnen und Bürgern – zugutekommen. EUBIS Steiermark soll zu einem besseren Verständnis für die Förderschwerpunkte der Europäischen Union sowie zu einer höheren Transparenz der Mittelflüsse aus dem EU-Haushalt in die Steiermark beitragen.

Dazu bietet EUBIS kostenfrei Informationen auf verschiedenen räumlichen Ebenen – beginnend mit der Bezirksebene. Ihnen stehen Tabellen, Diagramme und Karten zur Verfügung, die Sie selbstverständlich auch abspeichern können. EUBIS Steiermark bietet weiters Fact Sheets zu den einzelnen Regionen, anhand derer die regionalen Fördersummen und Schwerpunkte kompakt dargestellt sind. Der jährliche Bericht stellt die Schwerpunktthemen der EU, die EU-Förderungen, sowie die Erhebungsmethoden im Detail dar.

Mittelfluss aus dem EU-Haushalt

Ein großer Teil des EU-Haushalts wird als Fördermittel von der Europäischen Kommission in Form von Fonds, Finanzhilfen, Ausschreibungen etc. zur Verfügung gestellt. Die EU-Fördermittel werden über Förderprogramme (auch Fördertöpfe genannt) verteilt. Die EU-Förderprogramme sind für einen bestimmten Zweck vorgesehene, betragsmäßig begrenzte Mittel, die sich nach den EU-Ausgabekategorien, den so genannten „Rubriken“, richten. Die Steiermark profitiert neben den Förderungen für die Landwirtschaft und die ländliche Entwicklung vor allem in den Bereichen Regionale Wettbewerbsfähigkeit sowie Forschung und Entwicklung.

Rubriken – Die Handlungsfelder der EU-Politik

Die Rubriken spiegeln die Tätigkeitsbereiche und politischen Zielsetzungen der EU und sind im Mehrjährigen Finanzrahmen festgeschrieben. Die EU konzentriert ihre Tätigkeit auf drei Prioritäten:

  1. Nachhaltiges Wachstum durch Mobilisierung von Wirtschafts-, Sozial- und Umweltpolitik
  2. Mehr Substanz der Unionsbürgerschaft durch die Stärkung von Freiheit, Sicherheit und Recht
  3. Kohärente, auf seine grundlegenden Werte gestützte Rolle als globaler Akteur

Diese übergeordneten Ziele wurden in die Rubriken übersetzt. Zusätzlich kann mit den so genannten Sonderinstrumenten besser auf unvorhergesehene Ereignisse wie Naturkatastrophen oder Krisen reagiert werden.

  • Rubrik 5 - Verwaltung: Verwaltungsausgaben aller europäischen Institutionen, Renten und Europäischen Schulen
  • Rubrik 6 - Ausgleichszahlungen: Ausgleichsbeträge im Zusammenhang mit der jüngsten EU-Erweiterung (Anm.: keine Relevanz für die Steiermark)
  • Sonderinstrumente: Mittel, die notwendig sind, um auf unvorhergesehene Ereignisse wie Naturkatastrophen und Krisen zu reagieren